Bericht Workshop Berlin Heart

In Berlin fand in diesem Jahr die erste Workshop-Veranstaltung des Jungen Forums der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik (DGfK) statt. Gleichzeitig war es die Auftaktveranstaltung des Jungen Forums Kardiotechnik, welches zum Ziel hat eine weitere attraktive Weiterbildungssäule für alle Klinischen Perfusionisten Kardiotechnik zu schaffen.

Am Abend des 6. März 2019 fand ein erstes Kennenlernen der Workshop-Teilnehmer und Mitarbeiter von Berlin Heart GmbH statt. Von den ursprünglichen vier Anmeldungen sind letztendlich nur zwei Teilnehmer erschienen. Für die Planung des JF und Berlin Heart, sowie für potenzielle weitere Teilnehmer war das Nichterscheinen von Nachteil, da hierdurch Workshopplätze geblockt waren. Nach einer persönlichen Vorstellung und den Blick auf den darauffolgenden Workshop-Tag gerichtet endete der sehr kurzweilige Abend. Den Auftakt des Workshops am 7. März bildete das allgemeine Thema der „Herzinsuffizienz“ mit der Pathogenese, über die Einteilung und Klassifizierung, bis hin zu den möglichen Optionen. Sehr interessant waren hierbei die unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen Ländern, insbesondere in Bezug auf die Verfügbarkeit von Spenderherzen und die damit verbundene Therapiewahl. Mit der klaren Beschreibung der zugrundeliegenden Problematik wurde der Bogen zu Berlin Heart gespannt. Nach einer kurzen Überleitung mit der Benennung der drei von Berlin Heart vertriebenen Produktklassen Kanülen, Blutpumpen und Antriebseinheit erfolgte eine Besichtigung der Produktionsstätte. Beeindruckend war der große Anteil an Prozessschritten, welche immer noch von Hand ausgeführt werden. Bei den Pumpen, die aus bis zu 32 Einzelteilen bestehen, erfolgt das Zusammensetzten und das Verkleben der einzelnen Bestandteile zum Teil unter dem Mikroskop. Mit den Eindrücken der gesamten Produktpalette vor Augen wurde in einem theoretischen Block das Zusammenwirken der einzelnen Komponenten erläutert. Neben der Auswahl der Komponenten spielten auch der Implantationsablauf und die Nachsorge eine entscheidende Rolle. Der praktische Teil umfasst die Einweisung und Erklärung der IKUS Antriebseinheit, sowie der mobilen EXCOR Antriebseinheit. Als letzter Teil des Workshops erfolgte das Füllen und Wechseln der parakorporalen Blutpumpen. Bei der Eins-zu-eins-Betreuung durch Berlin Heart Mitarbeiter konnte der Ablauf sehr intensiv geübt und besprochen werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Firma Berlin Heart und deren Mitarbeiterinnen Elisa Müller und Franziska Gräbner für die Durchführung und die Gestaltung des sehr lehrreichen Workshops.

Nicola Kwapil, ECCP, B.Sc.

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